Spirituellen Menschen muss es immer gut gehen, sonst machen sie etwas falsch…

Wer noch auf diesem Dampfer fährt, den muss ich leider herunter holen. Spiritualität ist kein Garant für ständiges Wohlbefinden oder die Abwesenheit von Themen, die angeschaut und aufgelöst werden müssen.

Meine Schwester war bis vor kurzem für längere Zeit, d. h. für einen Zeitraum von genau 3 Monaten im Krankenhaus. Eine enge Freundin von mir, welche als Schamanin und Engelarbeiterin tätig ist und dies auch gern und mit Liebe tut, hatte vorigen Monat eine Not-OP, in welcher ihr die Gallenblase entnommen werden musste. Ich selbst bin seit vielen Jahren allein erziehend und stehe in meinem Privatleben manchmal fast täglich vor neuen Herausforderungen.

Was hat die gelebte Spiritualität in meinem Leben aber dann zum Besseren verändert?

Zum einen gehe ich an Themen, die mir im Laufe meines Tagesgeschehens vor die Füße fallen, anders heran als früher. Ich hinterfrage sofort: „Was soll mir das jetzt wieder sagen? Wo liegt hier der Hase sozusagen im Pfeffer?“. Das ist wesentlich konstruktiver, als sich über etwas aufzuregen. Denn die Antworten auf diese Fragen erhalte ich meist noch am gleichen Tag.

Zum anderen bete ich in für mich anstrengenden Zeiten manchmal fast unablässig.

Eine weitere gute Gewohnheit, die ich entwickelt habe, ist es, jeden negativen Gedanken, der mir in den Sinn kommt, sofort Erzengel Michael oder meinen Schutzengeln zu übergeben. Manchmal bitte ich auch Erzengel Jophiel, meine Gedanken mit seiner wundervollen Energie zu verschönern. Wem es schwer fällt, zu beten, dem empfehle ich, einen negativen Gedanken einfach wie ein Dia im Diaprojektor beiseite zu schieben und durch ein positives Bild zu ersetzen.

Zudem bete ich bereits am Morgen eines Tages darum, dass alles Dunkle und Belastende von mir ferngehalten wird. Genauso wie ich spätestens am Abend um Schutz, Führung, Leitung und Lenkung bitte.

Seit ich wieder regelmäßig bete und es gab Zeiten in meinem Leben, da habe ich mich als nicht würdig genug dafür empfunden, hat sich mein Leben zum Besseren gewandelt. Nicht, weil ich keine Lernaufgaben mehr habe, sondern vielmehr, weil ich bei meinen Lektionen von der geistigen Welt und unserem himmlischen Vater Unterstützung erhalte. Gott sagt nie nein, wenn ich mein Herz bei ihm ausschütte. Im Gegenteil, ich fühle mich verstanden und geliebt und beschützt in allen meinen Angelegenheiten. Die Entscheidung, welchen Weg ich in diesem Leben gehe, fällt mir also jeden Tag aufs Neue wieder leicht, auch wenn ich nicht permanent auf Wolken schwebe oder in Glückshormonen bade.

Alles Liebe für euch,

eure Jedida

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