Kommunikation mit erdgebundenen Seelen

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Liebe Brüder und Schwestern,

ich möchte euch bitten, obigem Thema eure Aufmerksamkeit zu schenken. Wie ihr wisst, gibt es viele Seelen, die nach ihrem Tode sprich dem Verlassen ihres irdischen Körpers, weiterhin an unsere Erde gebunden bleiben. Dies kann viele Gründe haben. Einige wissen nicht, dass sie verstorben sind, wieder andere sind in Sorge um Angehörige oder Kleinkinder, denen sie womöglich einen Berg Schulden hinterlassen haben und einige sind durch ihre Emotionen an Dinge oder lebende Menschen gefesselt. Auch die Angst vor göttlicher Strafe hält viele Verstorbene in Erdnähe.

Dies jedoch hilft niemanden. Weder werden die Hinterbliebenen dadurch getröstet oder von ihrem Schuldenberg befreit noch hilft es den Seelen, die keinen Körper mehr haben. Seelen ohne Körper in Erdennähe können Verwirrung stiften und tragen zur angstbeladenen Atmosphäre auf unserem Planeten bei. Ihre Aufgabe hier auf Erden ist beendet und sie dürfen sich in eine andere, für sie günstige Dimension begeben, in der für sie gesorgt ist und sie weiter an ihren Lernthemen arbeiten können. Tatsache ist jedoch, dass viele Seelen sich dessen nicht bewusst sind. Sie können die Engel aus Gottes Gnaden, die sie erwarten und ins Licht führen wollen nicht wahrnehmen, weil Engel oder Gott nicht ihrem Glaubenssystem entsprechen oder sie sich nicht würdig fühlen, ins Licht zu gehen. Da sind wir gefragt, Brüder und Schwestern, denn uns können die Verstorbenen wahrnehmen. Es gibt einige, sehr einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeiten, diesen Seelen und damit auch uns und unserem Planeten zu helfen.

Da ist zunächst das Gebet. Schließt bitte die erdgebundenen Seelen in eure täglichen Gebete ein.

Dann habt ihr die Möglichkeit, zu ihnen zu sprechen. Es ist dazu weder notwendig hellsichtig noch hellhörig zu sein. Es reicht, wann immer ihr daran denkt und Zeit und Muße dazu habt, den Verstorbenen tröstende Gedanken zukommen zu lassen und ihnen die Wahrheit zu erklären.

Ich persönlich gehe dabei wie folgt vor. Auf meinen täglichen Spaziergängen laufe ich an einer Kirche vorbei. An Kirchen oder Friedhöfen gibt es zumeist große Ansammlungen von erdgebundenen Seelen, oft aus längst vergangenen Zeiten. Diese Seelen sind verzweifelt, weil sie nicht mehr agieren können und oft das Gefühl haben, hier auf Erden noch etwas erledigen zu müssen. Zunächst bitte ich Erzengel Michael an meine Seite, um mich besonders zu schützen. Dann bitte ich Erzengel Azrael, sein Licht für die Verstorbenen hell leuchten zu lassen, um ihnen den Weg zu weisen. Dann beginne ich in Gedanken oder hörbar zu den Verstorbenen zu sprechen. Ich erkläre ihnen, dass sie verstorben sind, jedoch eine unsterbliche Seele besitzen. Ich erzähle ihnen von dem Gott, an den ich glaube, der Liebe ist und Vergebung und der uns als seine geliebten Kinder betrachtet, egal ob wir zu Lebzeiten an ihn geglaubt haben oder nicht. Dann höre ich mir die Fragen der Seelen an und beantworte diese. Es geht nicht darum, mir die Lebensgeschichte oder Beichte der Verstorbenen anzuhören, sondern vielmehr darum, die Seelen von der Last zu befreien, die sie daran hindert, unsere Erde zu verlassen. Denn erst wenn die Seelen von diesen Sorgen befreit sind und wissen, dass die Engel darauf warten, sie weiterzuführen, sind sie fähig das Licht der Engel wahrzunehmen und ihnen zu folgen. Einige Verstorbene bitten mich für ihre Hinterbliebenen zu beten und das tue ich dann gern. Ich segne die verstorbenen Seelen abschließend und schicke ihnen dann meine Liebe, die sie auf ihrem Weg zum Licht begleitet.  Es ist dann ganz leicht für alle, das Licht wahrzunehmen, weil es sich so schön anfühlt, weich und einladend.

Nicht alle Seelen gehen sogleich ins Licht. Bei einigen ist dies ein längerer Prozess. Ich bitte die Seelen, die die Erde noch nicht verlassen wollen oder können, darum, dass sie anderen Seelen von meinen Worten berichten und sie zu dieser Kirche schicken, an der ich regelmäßig vorbei gehe. Ich versichere ihnen, dass ich wieder kommen werde. Dann bitte ich Erzengel Michael, mich von allem zu trennen, was nicht zu mir gehört, danke allen Beteiligten und gehe nach Hause.

Für wen sich das jetzt ein wenig gruselig anhört, ich kann versichern, das ist es ganz und gar nicht. Natürlich wird man anfangs ein wenig von den Verstorbenen bedrängt, weil sie so dankbar sind, endlich jemanden gefunden zu haben, der sie wahrnimmt und auf ihre Sorgen eingeht. Das ist in etwa so, wie wenn der Vater einer Großfamilie abends nach Hause kommt und die Kinder sich auf ihn stürzen, um ihm möglichst nahe zu sein, damit jeder sein Tagesgeschehen möglichst als Erster berichten kann. Ich sage den Seelen dann ganz klar, dass meine Aufgabe nur darin besteht, ihnen die Wahrheit über ihr derzeitiges Dasein zu erklären und ihnen den Weg ins Licht zu weisen. So wie ein Vater die Kinder bittet, nur eines nach dem anderen zu sprechen, während sie alle mit ihm kuscheln dürfen. Vergesst nicht, die erdgebundenen Seelen sind Kinder Gottes so wie du und ich. Sie haben lediglich keinen irdischen Körper mehr.

Als ich gestern Abend mein Gespräch mit den verstorbenen Seelen beendete war mein ganzes Gesicht  ein einziges Leuchten. Es war so bewegend, den Dank dieser Seelen zu spüren. Einige haben mich umarmt bevor sie ins Licht gegangen sind und ich kann euch versichern, es war genauso von Liebe getragen wie die Umarmung eines lebenden Menschen.

Es ist keineswegs notwendig, auf meine Art und Weise mit unseren verstorbenen Brüdern und Schwestern zu sprechen. Dies ist lediglich eine Möglichkeit. Findet eure eigene Möglichkeit zum höchsten Wohle aller beizutragen.

In Liebe und Frieden,

Eure Jedida

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