Botschaft der Elohim zu Süchten 

es ist dringend notwendig, über Süchte und ihre verheerenden Auswirkungen mit euch zu sprechen. Süchte halten eure Seele auch nach eurem Tode noch erdgebunden. So haben sich viele Seelen für diese Inkarnation vorgenommen, ihre zahlreichen Süchte zu überwinden. Es handelt sich dabei um Süchte wie die nach Alkohol, Drogen, Sex, Vergnügen und Spiel. Es meint aber auch Habsucht, die Sucht nach Fernsehen, Essen, Kaffee und anderen Stimulanzien.

Immer stellt Sucht eine Suche dar. Doch niemals werdet ihr in der Sucht das finden, wonach ihr so dringend sucht, wonach es euch so sehr verlangt. So bemerken wir Engel nun, dass viele von euch an der Überwindung der Süchte zu scheitern drohen.  Und wir sagen Euch: Werft eure Süchte sozusagen auf uns und bittet uns, die zugrunde liegenden Themen zu heilen. Wir werden euch Schritt für Schritt führen und ihr werdet augenblicklich Erleichterung verspüren. Begreift doch, wie wichtig gerade dieses Leben für euch ist. Ihr bekommt so viele Chance zum Erwachen, zum heil werden, doch so viele von euch lassen diese ungenutzt verstreichen. Erinnert euch, was ihr euch für dieses Leben vorgenommen habt. Ihr wusstet vor eurer Inkarnation genau, was es in diesem Leben zu überwinden gilt, welche Themen ihr meistern wolltet. Ihr könnt so viel erreichen in diesem Leben. Ihr seid so gesegnet und doch verliert ihr euch immer wieder. Ihr lasst euch durch eure Süchte in die Irre führen und ihr werdet abgelenkt von dem, was es für euch zu tun gibt. Ja, ihr habt vielfach sogar eure Lebensaufgabe vollkommen vergessen. Wenn ihr nur wüsstet, wie gesegnet ihr seid, welche wundervollen Möglichkeiten auf euch warten. Lasst nicht zu, dass die irdische Illusion euch festhält, euch geißelt und einengt. Erhebt euch über die irdischen Versuchungen. Ihr seid schon so viele Male in so vielen Leben gescheitert. Erkennt endlich, was wirklich zählt in diesem Leben.

Befreit euch, reinigt euch, läutert euch und bittet uns in allem um Hilfe und Beistand. Es gilt keine Zeit zu verlieren, ja die Zeit drängt. Erinnere dich an deine Bestimmung und folge ihr mutig und voller Zuversicht. Dein Leben ist ein Wunder und du bist ein Wunderwerk Gottes. Erweise dich dieses Geschenkes als würdig.

So haben wir nun zu dir gesprochen. Sei weise und merke auf unsere Worte. Wir sind bei dir und wir lieben dich. Allezeit.“

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es lange dauern kann, bis man innerlich bereit ist, seine Süchte aufzugeben. Zu tief haben sich entsprechende Gewohnheiten eingegraben.

Mein Verhängnis war es viele Jahre, mich mit Essen zu trösten. Es gab so viele Gründe zu essen, die mit Essen rein gar nichts zu tun haben. Mein Kind schreit und lässt sich nicht beruhigen. Ich esse. Ich bin müde, aber mein Kind ist wach. Ich esse, um mich wach zu halten. Ich ärgere mich über etwas und esse, um mich wieder zu beruhigen. So könnte ich die Liste endlos fortsetzen, wie mich die Sucht zu essen von meiner Bestimmung abgehalten hat.

So brachte es die Sucht nach Essen mit sich, dass ich überdimensioniert viel Sport treiben musste, um mein Gewicht zu halten oder zu reduzieren. Ich brachte viel Zeit damit zu, meinen Körper zu perfektionieren. Ich cremte mich ein und wickelte mich in Plastikfolie, um die Auswirkungen des ständigen Gewichtsauf und –abs zu neutralisieren. Und doch war es ein aussichtsloser Kampf. Führte mich doch jede noch so kleine Herausforderung des Lebens erneut in die Sucht. Ich fastete mehrfach, doch auch danach gelang es mir nicht, mein Essverhalten langfristig zum Positiven zu verändern.

Nun war es für mich schwierig, nach etwas süchtig zu sein, was doch auch lebensnotwendig für mich zu sein schien. Ich versuchte es also mit Ersatz-Süchten. Ich probierte Alkohol, um den „Hunger“ zu unterdrücken. Aber das hatte eher den gegenteiligen Effekt. Und so ließ ich es sehr schnell wieder. Hatte ich doch auch keine besonders hohe Toleranz gegenüber Alkohol, sprich, ich vertrug Alkohol noch nie wirklich gut und fühlte mich nach dem Trinken meistens elend. Abgesehen davon, dass ich unter Alkoholeinfluss auch noch die Kontrolle über ganz andere Bereiche meines Lebens verloren habe.

So versuchte ich es mit Kaffee. Das schien für mich die Lösung schlechthin zu sein. Kaffee unterdrückte meinen „Hunger“, machte mich wach und den bitteren Geschmack mochte ich schon immer. Doch auch hier konnte ich nicht Maß halten. Immer öfter verlangte es mich nach dem bitteren Gebräu, auch wenn ich manchmal Magenschmerzen davon bekam. Und kam ich mal nicht zu meinem „Käffchen“ so plagten mich bald migräneartige, teils unerträgliche Kopfschmerzen, bis ich meinen nächsten Koffeinschub erhielt.

Irgendwann half auch exzessiver Kaffeekonsum nicht mehr, da ich nämlich zusätzlich zum Kaffee kaum noch Kontrolle über mein Essverhalten hatte. 

Meine Gedanken kreisten ständig um Essen. Ich war förmlich besessen von meinem Gewicht und meiner Figur. Über mein tägliches Gewicht führte ich Buch und oft notierte ich akribisch, was ich mir am Tag einverleibt hatte. Ich quälte mich durch unzählige Diäten. Ich stellte strikte Regeln für mein Essverhalten auf. Nichts nach 18.00 Uhr essen. Abends nur Salat und Eiweiß. Morgens dies. Mittags das. Ein eigenes Gespür für das, was gut und richtig für mich ist, hatte ich längst verloren. Ob ein Tag gut wurde oder schlecht, mein morgendlicher Blick auf die Wage entschied darüber. Nach einer gescheiterten Schönheits-OP war ich am Ende. Ich gab den Sport auf. Ich bewegte mich nur noch, wo es nötig war, war depressiv und lag viel rum. Bücher und Filme wurden neben meiner Arbeit meine Hauptbeschäftigung. Für alles andere fehlte mir der Antrieb. Ich hatte einfach keine Energie mehr. Für gar nichts.

Zum Glück brachte die Geburt meines jüngsten Kindes für mich die Wende. Ich habe zurück zu Gott gefunden. Meine Suche nach wahrer Liebe und wahrem Glück, denn nichts anderes ist die Sucht, hatte endlich ein Ende.

Nun endlich konnte auch meine Lebensaufgabe zu mir finden. Geliebte Geschwister, vertrödelt nicht länger eure Zeit. Lasst ab von allem, was euch von eurer Lebensaufgabe abhält. Nehmt Gottes Angebot an. Werft eure Bürde auf IHN. Was beschäftigt eure Gedanken? Ist es fehlender Sex, der eure Gedanken förmlich beherrscht? Ist es der Kredit, den ihr für ein Statussymbol brauchtet, was euch nicht wirklich etwas bedeutet, doch für eure Suche nach Annerkennung im Außen so dringend so notwendig war? Ist es das Stück Fleisch zwischen euren Zähnen, was ihr einfach nicht aufgeben wollt? Der Süchte gibt es viele. Doch keine Sucht vermag es, euch zu dem zu verhelfen, was ihr wirklich sucht. Wahres Glück, wahre Liebe und eine sinnvolle Beschäftigung, die euch erfüllt und dem höchsten Wohle aller dient.

In tiefer Liebe und Dankbarkeit,

eure Jedida

Folgende Botschaft habe ich von den Engeln noch im Nachgang erhalten: „Das scheinbare Glück im Außen ist euer größter Irrtum, euer größter Fallstrick. Das wahre Glück ist nur in dir und in Gott zu finden. Ihr jagt einer Projektion hinterher, die euer Innerstes nach außen spiegelt. Dort, im Außen, versucht ihr dann, euer vermeintliches Glück festzuhalten, es einzusperren und deswegen scheitert ihr. Immer wieder.

Sucht nicht weiter vergebens, wo ihr das Glück niemals finden werdet, doch euch selbst verlieren könnt. Seid weise und folgt unserer Führung, dann werden euch die schmalen Pfade Gottes breit erscheinen. Was immer im Außen geschieht, haltet an eurer Vision im Inneren fest. Sie ist euer Anker und euer Hafen. Mit ihr seid ihr sicher und beschützt“.

 

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *