Berichterstattung aus dem Hause Yoga Vidya in Bad Meinberg

Liebe Freunde,

seit Ostersonntagabend bin ich, Jedida, mit unseren beiden jüngsten Söhnen wieder zurück aus Bad Meinberg. Meine Schwester Silviana ist noch die nächsten 4 Wochen im Yoga Vidya Ashram, da sie dort eine Ausbildung zur Yoga-Lehrerin absolviert. Sie wird hin und wieder einen Bericht schicken, den ich hier auf unserer Seite oder wenn ich das zeitlich schaffe, auch auf YouTube einstelle. 

Auf dem Foto oben seht ihr einen Steinkreis im Hinterhof des Yoga Vidya. Was sagt ihr zu dem großen blauen Orb???

Hier ist schon mal der erste Teil von Silvianas Bericht:

Hier folgt nun der Erfahrungsbericht vom Osterwochenende beim Yoga Vidya in Bad Meinberg aus Silvianas Feder:

Kindersatsang

Donnerstag fand dann doch mal ein Satsang mit Kindern und Eltern statt. Darauf freuten wir uns sehr. Schließlich hatten wir die ganze Woche verzichtet, weil wir uns wegen der Bewegungsfreude unseres Kleinsten nicht in den Satsang wagten. Nötig wäre das nicht gewesen. Größere Kinder waren auch anwesend und turnten auf den Altären herum. Ja, das haben wir jetzt auch verstanden, auf den Satsang zu verzichten, um anderen die Geräusche unseres Kleinen zu ersparen, war falsche Rücksichtnahme. Man lernt ja dazu. Umso mehr freuten wir uns nun auf den gemeinsamen Satsang aller Eltern und aller Kinder. Lebensfreude, Singen und Musizieren mit den Kindern teilen, ja das ist ganz nach meinem Geschmack. Das Ende vom Lied war, dass die größeren Kinder die ganze Zeit im Hintergrund tobten und sich mit den Meditationskissen bewarfen.  Andere Kids versuchten ein eingeübtes Theaterstück vorzuführen, die Eltern hoch gespannt, alle mit Kamera bewaffnet. Yeah, the pressure is on! Die Anspannung nahm zu, die Aggression einiger Erwachsener auch. Es lag leider nicht der erhoffte Frieden in der Luft. Unser Kleiner wurde von der Handtasche einer Erwachsenen angerempelt und weinte, die Dame bemerkte es nicht einmal. Ich war doch recht betroffen wie respektlos und achtlos unsere Kinder behandelt werden. Und sie lernen durch unser Vorbild. Nach einiger Zeit fing dann unser Kleiner an, die Energien im Raum in Geräusche (lauteres Reden bzw. Brabbeln) umzuwandeln, welch ein Beschuss energetischer Pfeile daraufhin auf uns startete, brauche ich hier wohl nicht zu erwähnen. Das Ganze gipfelte dann in einer heftigen Ansprache, dass ich mit dem Kleinen, der mit seinen exakt 2 Jahren mit Abstand der Jüngste im Raum war, gehen sollte. Ein Rausschmiss quasi. Währenddessen tobten die großen Kinder weiter, vielleicht etwas weniger laut, aber dafür umso wilder. Ich war so traurig, dass wir noch nicht einmal am Kindersatsang teilnehmen  durften und meinte nur, dass doch vielleicht erstmal die Großen ein gutes Beispiel geben sollten…

Puh, da waren vielleicht Aggressionen unterwegs. Ich dachte einige Tage darüber nach und mir kamen sehr viele Erkenntnisse, die ich an anderer Stelle verarbeiten werde. Spiritualität und Lebensfreude mit Kindern leben, bleibt anscheinend weiterhin eine Herausforderung. Auch bei einem Kindersatsang.

Mantra Yoga mit Janin Devi und Kai Treude

Die 3 Ostertage von Karfreitag bis Ostersonntag fanden 3 wunderschöne Mantra Yoga Stunden mit Janin und Kai statt. Ich fand es besonders schön, dass jeder Tag unter einem anderen Motto stand:

Freitag –Stille: Sterben des Egos, alter Gewohnheiten, Eigenschaften, Muster, welche nicht mehr dienlich sind; ruhen, loslassen – eintreten in die unendliche göttliche Stille.

Samstag – Verbindung mit deinen Schutzengeln, du bist behütet und gehalten.

Sonntag – Wiederauferstehung und Lebensfreude.

Jeder dieser Mantra Yoga Stunden war ein ganz besonderes Erlebnis. Vor allem spürbar waren die feinstofflichen Informationen und Prozesse. Dabei muss ich sagen, die Art und Weise wie Kai und Janin die Energien aufgenommen und begleitet und bis zum Schluss auf überwältigende Weise eine kollektive und für viele sehr persönliche Transformation in Gang gesetzt haben, ließ eine göttliche Präsenz fühlbar werden. Beispielsweise kamen am Freitag viele Neuankömmlinge zur Stunde und ein sehr hohes Maß an Gereiztheit war spürbar. Die Gruppe (schätzungsweise weit über 100 Personen) fand auch keine so rechte Einheit in den Bewegungsabläufen. Da ich meinen 6jährigen Sohn dabei hatte, der mit auf meiner Matte lag und ab und an zur Musik ganz leise trommelte, trafen uns auch bitterböse Blicke von denen, die nicht bei sich bleiben konnten und mit ihrer Aufmerksamkeit immer wieder auf den Störfaktor Kind ihre negativen Gedanken lenkten. Erwachsene, welche husteten, schnarchten und mehrfach den Raum verließen, waren zwar lauter, wurden aber toleriert. Mein 6-jähriger jedoch, obgleich lieb und leise, wurde als störend empfunden. Wie kann das sein?

Meine Schwester bat um himmlischen Beistand und konnte eine energetische Wand aufbauen, um negative gedankliche Energien, die uns in Form von Pfeilen trafen, von uns fernzuhalten. Zwischendurch musste sie wegen dieser negativen Gefühlsbeschüsse sogar kurz die Stunde verlassen. In diesem Moment kam Kai zu meinem Kind und strich ihm beruhigend über den Körper. Damit entspannten sich einige Erwachsene im Umkreis und das Klima wurde zunehmend milder.

Am Samstag arbeiteten wir u.a. mit Mudras und Gesängen gleichzeitig, wir sangen Mantren während der Asanas (Statische Haltung) und ich konnte förmlich spüren wie mein Herzchakra sich öffnete… sehr heilsam. Die Einladung an alle Schutzengel der Teilnehmer sorgte für einen heiligen Raum der Heilung – einfach nur berührend, befreiend, wundervoll.

Am Sonntag stand das Thema Erblühen/Auferstehung und Lebensfreude im Raum und erfasste mit der einfühlsamen und begeisternden Art von Kai alle im Raum. Wir sangen gemeinsam, unsere Arme lagen auf den Schultern der Nachbarn links und rechts, auch hielten wir unsere Beine in die Höhe und wurden so zu einer sich gegenseitig haltenden standhaften Mauer. Die Gesänge waren so fröhlich, für mich hatten sie die Wirkung von Gospelgesängen. Die Lebensfreude pulsierte förmlich durch den Raum.

Diese Trilogie verband für mich sehr schön die Essenzen verschiedener Traditionen: Christentum: Jesu Tod und Wiederauferstehung, der Yoga Weg, die Lehren der Schamamen, die den Tod des Egos feiern, um als Wesen höheren Bewusstseins wiederaufzustehen. Dies war so ganz in dem Sinne wie ich die Verbindung mit Gott erfahre, jeder Weg zu Gott ist der richtige, solange er direkt durch dein Herz führt und dich zu einem lichtvollen, liebenden Wesen macht.

Vielen Dank.

Yoga Ausbildung

Am Sonntag nach dem Mittag ist dann meine Schwester mit unseren beiden jeweils jüngsten Söhnen nach Hause gefahren. Irgendwie war dies ein eigenartiges Gefühl, so als ob es ein Abschied für sehr lange Zeit sein würde. Mit Wehmut aber auch mit Freude und Spannung auf das neue sah ich ihnen hinterher.

Ich werde versuchen täglich einige Kommentare zu unserer 4 wöchigen Yogalehrer Ausbildung niederzuschreiben, mal sehen, ob mir dies bei dem heftigen Tagesprogramm gelingt. Da ich bisher nur meine 2 Monate Krankenhaus-Yoga Erfahrungen habe, wird dies wahrscheinlich ein ziemlicher Sprung ins kalte Wasser werden, aber wenn der Sommer kommt, möchte ich ja schwimmen können.

Herzensgrüße,

Eure Silviana

So, in einem der nächsten Beiträge schreibt Silviana dann noch etwas über ihren Tagesplan bei Yoga Vidya und über ihr persönliches Karma-Yoga.

Ich, Jedida, brauche jetzt erst einmal etwas Ruhe und Abstand. Das war für mich und meinen kleinen Sohn eine wirklich anstrengende Seminarwoche in Bad Meinberg im Yoga Vidya. Aber sobald ich wieder fit bin und mein Kleiner mal längere Zeit schläft, ohne dass ich auch schlafe, dann geb ich euch mal ein Feedback über das Karma-Seminar „Trauma aus früheren Leben heilen“, welches ich dort besucht habe. 

 

Mittwoch, 23. April 2014

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